Im Angesicht mit Patrizio Stazzone - FLOW WOLF BLOG

Im Angesicht mit … Patrizio Stazzone

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Im Angesicht mit ...

Die Interviewreihe „im Angesicht mit …“ stellt ein Novum in Wolfsburg und der Region dar. Im Stadtmagazin sowie im Blog werden wir Menschen vorstellen, die zwei Leidenschaften verfolgen. Das Spannende daran ist, dass Personen – selbst aus der näheren Umgebung – von der anderen Facette nichts wissen. Als Beispiel interviewen wir in dieser Ausgabe Patrizio Stazzone, den viele als Friseurmeister bei Massimo – uomo e donna – auf der Piazza Italia kennen und schätzen. Andere wiederum kennen ihn nur als Mitgründer der Community Enjoy Wolfsburg, welches Stammtische für ausländische Neubürger in unserer Stadt organisiert.

Hallo Patrizio, stell dich erst mal vor.

Mein Name ist Patrizio Stazzone, 29 Jahre alt und Italiener. Allerdings bin ich in Wolfsburg geboren.

Hauptberuflich findet man dich auf der Piazza Italia.

Das stimmt. Ich bin Friseurmeister und Ausbilder bei Massimo – uomo e donna. Bei Massimo Pisu bin ich jetzt schon seit 10 Jahren.

Was zeichnet einen guten Friseur aus.

Eine gute Frage. Natürlich, wie gut er schneidet. Aber es gehört viel mehr dazu. Ich denke die Empathie ist hier sehr wichtig. Man muss gut zuhören können und den Kunden verstehen. Es werden immer Wünsche geäußert und meine Aufgabe ist es, diese umzusetzen und ggf. durch Beratung zu optimieren. Daneben sollte er jeden Tag gut gelaunt sein, denn er trifft auf seine Kunden in einem sehr engen und intimen Kontakt. Mir macht die Ausübung des Jobs sehr viel Spaß.

Was ist denn bei Frauen- und Männerfrisuren gerade im Trend?

Bei den Frauen geht es von elegant bis verspielt. Auffällig ist der Trend zum Long Bob. Aber auch hippe Flechtfrisuren gehören zu den Kundenwünschen. Bei längeren Haaren feiern gerade verschiedene Wellenformen und der Lockenstab ihr Comeback. Aber auch Farbe ist trendig. Hier wird es wild! Es dominieren cleane Farben wie ein eisiges blond, platinfarben mit Rosa oder natürlichere Karamell-Nuancen.
Bei den Männern liegt der Seitenscheitel in Kombination mit einem Dreitagebart im Trend. Lange war der Seitenscheitel verpönt, aber dieses Jahr ist der Durchbruch gelungen. Das Deckhaar wird länger getragen und dafür die Seiten kurz rasiert. So schaffen wir einen Kontrast und das längere Deckhaar erlaubt es, verschiedene Trendfrisuren stylen zu lassen.

Quasi nebenbei bist du sehr aktiv in Wolfsburg. Was machst du noch so?

Ja das stimmt. Gerade habe ich meinen Betriebswirt erfolgreich abgeschlossen. Ich fotografiere sehr gerne, bin Schatzmeister vom italienischen Kulturverein creARTE und Mitorganisator bei der internationalen Stammtischreihe Enjoy Wolfsburg.

Ein starker Kontrast zu deiner Friseurtätigkeit.

Ja und nein. Ich habe auch bei meinen anderen Beschäftigungen viel mit Menschen zu tun und muss sehr einfühlsam auf die einzelnen Bedürfnisse eingehen. Natürlich ist die Herausforderung hier eine ganz andere. Dennoch stehen sich die beiden Facetten nicht im Weg, sondern befruchten sich gegenseitig (lacht).

Erzähl uns erst mal etwas über Enjoy Wolfsburg.

Internationale Stammtische gibt es in anderen Großstädten schon lange. Nicole Rundo kam damit vor ca. 2 Jahren zu mir und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, sie zu unterstützen, da ich mich in der Stadt besser auskennen würde. Durch meinen Friseurjob habe ich interessante Persönlichkeiten kennengelernt und wusste, dass ich sehr schnell die Idee zum Leben erwecken kann. Der Erfolg gibt uns auch recht. Unsere Facebook-Seite hat über 550 Fans und die Stammtische sind regelmäßig ausgebucht. Es macht zudem riesigen Spaß und ich kann parallel ein paar Fotos schießen.

Apropos Fotos. Welche Motive interessieren dich?

Das ist generell schwer zu sagen. Ich fotografiere gerne Menschen, Wolfsburgs schöne Ecken und natürlich italienische Autos. Auch hier kann ich mit über 400 Fans auf Facebook sehr zufrieden sein. In letzter Zeit war ich nicht mehr so aktiv, aber das soll sich ändern.

Du könntest ja für uns mal Fotos schießen!

Ja, warum nicht. In Wolfsburg gibt es noch viele Orte, an denen ich noch keine Fotos gemacht habe.

Danke Patrizio für das Interview und wir freuen uns auf deine Fotos.

Gerne.

Patrizio Stazzone im Internet

www.facebook.com/PhotoByPatrizio
www.facebook.com/creARTEWolfsburg
www.facebook.com/Enjoywolfsburg
www.massimo-uomoedonna.de

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