Mobiversum: Ein Ort der Begegnung

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Gut zu wissen, Madita E. Heubach, Magazin

In der Autostadt können Generationen zusammenkommen und im kreativen Prozess gemeinsame Erlebnisse schaffen. Vor Ort hat sich das unsere Redakteurin Madita E. Heubach angesehen.

Bildungsauftrag mit viel Begeisterung

Autostadt MobiVersum Werkstation / Foto: Anja Weber

An der Werkstation wird den Kleinen mit Rat und Tag geholfen. / Foto: Anja Weber

Während ich mein Holzplättchen mit farbigen Punkten fülle, was dem „Dot-Painting“, einer Kunstform australischer Ureinwohner entspricht, spüre ich, wie sich meine Muskeln allmählich entspannen. Mein Geist beginnt sich auf die Aufgabe zu fokussieren, sodass ich sogar während meiner Unterhaltung mit Karolin Jakob von der Unternehmenskommunikation der Autostadt ins Stocken gerate, weil meine Gedanken schlicht innehalten. Nachdem ich mein kleines Kunstwerk fertig gestellt habe, setze ich mich, durch die kleine kreative Einheit seelisch erfrischt, mit Karolin Jakob, Sabine Gereke, der Leiterin der pädagogischen Betreuung, und Madeleine Fuhrmann, Teamleiterin, in der Fahrschule zusammen. Die Damen lassen mich schnell spüren, mit wie viel Begeisterung sie ihrem Bildungsauftrag nachgehen. Dazu gestalten sie u.a. die Werkstation, welche sich neben der Motoriklandschaft wiederfindet. Hier erhalten die Gäste die Möglichkeit, anhand eines wechselnden Angebots, sich handwerklich und künstlerisch auszuprobieren.

Umbau des Mobiversums 2013

Autostadt MobiVersum bietet für Familien einen idealen Ort der Begegnung / Foto: Anja Weber

Autostadt MobiVersum bietet für Familien einen idealen Ort der Begegnung / Foto: Anja Weber

Mit dem Umbau des Mobiversums im Jahr 2013 „haben wir den Bereich für Familien geöffnet“, erzählt Sabine Gereke. „Es ist ein Ort der Begegnung verschiedener Generationen“, bestätigt Madeleine Fuhrmann. Besonders an der Werkstation komme man ins Gespräch mit den Menschen, lerne sich kennen, tausche sich aus und vor allem inspiriere man sich gegenseitig. So beobachteten die Mitarbeiter öfters, wie sich die Eltern von der Begeisterung der Kinder anstecken ließen und vom Zuschauer zum Macher wurden. Hinter der Arbeit im Mobiversum steckt der Bildungsauftrag, die Kreativität zu fördern. Denn, betont Sabine Gereke, „wenn Kreativität in den Schulen keinen Platz mehr findet, dann wird es in der Zukunft für die Menschen schwierig, einfache Probleme im Alltag zu lösen. Im Mobiversum haben Familien die Möglichkeit, in das Bildungsprogramm der Autostadt zu schnuppern und ihre eigene Kreativität zu entdecken. Dabei zählt das Erlebnis.“ In der Autostadt können sich die Gäste überraschen lassen und Neues entdecken lernen, Inspiration tanken und ihrer kreativen Schaffenskraft Raum geben – gemeinsam und im ständischen Austausch.

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