Das Mühlenmuseum in Gifhorn ist eine Stätte für die ältesten Kraftmaschienen der Menschheit

Zu Besuch im Mühlenmuseum

Gesprächsstoff, Magazin, Unterwegs mit Christine Evers

In unserer Region gibt es viele Sehenswürdigkeiten direkt vor der Haustür. Beim Besuch vom Mühlenhof Volk entdeckten wir dort Brot und Kuchen vom Mühlenmuseum Gifhorn. Christine Evers machte sich auf den Weg, um mehr über den Touristenmagneten der Südheide zu erfahren.

Reise durch die Welten der Mühle

Das Mühlenmuseum in Gifhorn bietet neben historischen Mühlen auch Köstlichkeiten und Räumlichkeiten für private und geschäftliche Feiern an

Das Mühlenmuseum in Gifhorn bietet neben historischen Mühlen auch Köstlichkeiten und Räumlichkeiten für private und geschäftliche Feiern an. / Foto: Christine Evers

Neulich habe ich eine Reise durch die Welt der Mühlen, genauer gesagt, durch das Mühlenmuseum in Gifhorn unternommen. Das Mühlenmuseum liegt ca. 25 Kilometer von Wolfsburg entfernt und ist auf seine Weise nicht nur überregional bekannt, sondern auch einzigartig auf der Welt. Es ist eine Stätte für die ältesten Kraftmaschinen der Menschheit. Für mich war es der erste Besuch des Mühlenmuseums und bestimmt nicht der Letzte.

Das internationale Mühlenmuseum in Gifhorn öffnete im Jahr 1980 seine Pforten für die Besucherinnen und Besucher und besitzt inzwischen eine Fläche von rund 150.000 Quadratmetern. Jahr für Jahr wurde das Museumsgelände erweitert und durch Originalmühlen und Nachbauten ergänzt. Nur wenige Schritte trennen hier die typischen Windmühlen aus Portugal und Griechenland von norddeutschen und russischen Bockwindmühlen. Insgesamt 15 Exemplare, darunter auch einige Wassermühlen, stehen auf dem Freigelände am Südrand der Lüneburger Heide. Während man auf dem Gelände unterwegs ist, um die Mühlen zu besichtigen, kommt man sich vor wie in einer Zeitreise und spürt einen Hauch vergangener Romantik.

Das Kernstück der Anlage ist die 800 qm große Ausstellungshalle mit Modellen von Wind- und Wassermühlen aus aller Welt. Außerdem befindet sich auf dem weitläufigen Gelände der Dorfplatz, welcher mit seinen drei Fachwerkhäusern im niedersächsischen Stil zur Vesper einlädt. Ich hatte zuvor schon von dem legendären Streuselkuchen gehört und musste mich nun schließlich selbst überzeugen. Besonders jetzt zur kälteren Jahreszeit kann man sich gemütlich an den Ofen des Trachtenhauses setzen und einen frisch gebackenen Kuchen und eine Tasse heißen Tee genießen. Nebenan ist das Brothaus, in dem aus den besten regionalen Zutaten unter den Augen der Gäste alle Brot- und Kuchenspezialitäten im Steinofen frisch gebacken werden.

Frische Backwaren aus dem Trachtenhaus

Das Mühlenmuseum ist bekannt für seinen legendären Streuselkuchen

Das Mühlenmuseum ist bekannt für seinen legendären Streuselkuchen. / Foto: Christine Evers

Neben dem klassischen Besuch bietet das Internationale Mühlenmuseum auch seine Räumlichkeiten für private und geschäftliche Feiern an. Ob Hochzeits- oder Geburtstagsfeier, Empfang oder Weihnachtsfeier, im Trachtenhaus und Backhaus stehen interessante Räumlichkeiten für Feiern von 10 bis 500 Personen zur Verfügung,  auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums.

Mit einem Stück Kuchen lasse ich meinen Besuch ausklingen und freue mich schon auf das nächste Mal im internationalen Mühlenmuseum in Gifhorn.

Infobox

Internationales Wind- und Wassermühlen-Museum
Bromer Str. 2, 38518 Gifhorn
Website: www.muehlenmuseum.de

Öffnungszeiten:
Sommerzeit:   15.03. – 30.10. täglich von 10:00 – 18:00 Uhr
Winterzeit:      01.11. – 31.11. nur für Gruppen nach Vereinbarung
Geschlossen: 01.12. – 14.03.

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